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Idee für ein wissenschaftlich begleitetes Pilotprojekt zur dezentralen Netzstabilisierung

Die Tirron GmbH entwickelt mit der Initiative „Laufenburg“ ein autark arbeitendes Steuer- und Schaltgerät zur lokalen Stabilisierung von Niederspannungsnetzen.

Wir befinden uns aktuell in der Entwicklungs- und Konzeptphase der Projektumsetzung.
Auf dieser Seite stellen wir unsere Idee für ein mögliches Pilotprojekt vor – und laden ausdrücklich alle interessierten Stakeholder ein, sich mit eigenen Vorschlägen, Ideen und Kooperationsmodellen einzubringen.

Die Ausgangsidee

Mit dem zunehmenden Ausbau dezentraler Erzeugung, Wärmepumpen und Ladeinfrastruktur stehen viele Niederspannungsnetze vor neuen Herausforderungen. Spannungsschwankungen, steigende Transformatorbelastungen und wachsende Netzausbaukosten sind reale Themen.

Die Initiative „Laufenburg“ verfolgt einen bewusst einfachen, physikalisch orientierten Ansatz:

Ein lokal arbeitendes Steuergerät misst Spannung und Frequenz direkt an der Netzanschlussstelle, analysiert diese statistisch und steuert flexibel nutzbare Verbraucher oder Erzeuger spannungspriorisiert – vollständig autark, ohne Cloud oder Funkkommunikation.

Der Kern des Konzepts ist die Nutzung bereits vorhandener Speicherkapazitäten, anstatt neue zentrale Infrastruktur aufzubauen.

Wo wir aktuell stehen

Das technische Funktionsprinzip ist konzeptionell ausgearbeitet.
 Die statistische Auswertelogik, die spannungspriorisierte Schaltstrategie und das dezentrale Wirkmodell sind beschrieben.

Was noch aussteht, ist die strukturierte Umsetzung eines Pilotprojekts zur:

  • technischen Validierung
  • netzphysikalischen Bewertung
  • wirtschaftlichen Einordnung
  • regulatorischen Einordnung

Genau an diesem Punkt möchten wir den Dialog öffnen.

Offene Einladung an Stakeholder

Wir suchen bewusst den Austausch mit:

Hochschulen und Universitäten

Institute für Energie- und Netztechnik, Regelungstechnik, Smart Grids oder Energiewirtschaft, die Interesse an:

  • wissenschaftlicher Begleitung
  • Simulation und Modellierung
  • Feldmessungen
  • Master- oder Promotionsarbeiten

haben.

Idee für ein Pilotprojekt (Diskussionsgrundlage)

Wir stellen uns einen mehrstufigen Ansatz vor:

1. Wissenschaftliche Modellierung

  • Simulation eines Beispiel-Ortsnetzes
  • Integration mehrerer „Laufenburg“-Einheiten
  • Bewertung von Spannungsprofilen, Transformatorlasten und Verlusten
  • Vergleich mit bestehenden Regelstrategien

2. Feldversuch mit Netzbetreiber

  • Installation mehrerer Geräte in Industrie, Gewerbe oder Haushalten
  • Messtechnische Begleitung durch eine Hochschule
  • Mehrmonatige Beobachtung realer Netzparameter

3. Auswertung und Veröffentlichung

  • Statistische Analyse
  • Skalierungsbewertung
  • Wirtschaftlichkeitsabschätzung
  • Veröffentlichung der Ergebnisse

Diese Struktur verstehen wir als Vorschlag – nicht als festgelegtes Modell.

Netzbetreibern

Partner, die:

  • Interesse an innovativen, dezentralen Entlastungsstrategien haben
  • ein Pilotnetz zur Verfügung stellen könnten
  • gemeinsam neue Ansätze evaluieren möchten

Industrie- und Gewerbebetrieben

Standorte mit:

  • Wärmepumpen
  • KWK-Anlagen
  • Speichersystemen
  • Ladeinfrastruktur
  • thermischen oder elektrischen Speichern

die bereit wären, als Praxispartner mitzuwirken.

Was wir ausdrücklich betonen möchten

Dieses Projekt befindet sich noch in der Phase der konzeptionellen Projektentwicklung.

Wir suchen keine einseitige Auftragsvergabe, sondern:

  • konstruktive Kritik
  • methodische Verbesserungsvorschläge
  • alternative Projektstrukturen
  • Hinweise auf Förderprogramme
  • bestehende Forschungsverbünde
  • Kooperationsideen

Unser Ziel ist es, gemeinsam ein belastbares, wissenschaftlich fundiertes Pilotprojekt zu entwickeln.

Warum wir diesen offenen Weg wählen

Die Energiewende stellt Netzbetreiber, Industrie und Forschung gleichermaßen vor komplexe Herausforderungen. Neue Lösungsansätze sollten transparent, neutral und evidenzbasiert geprüft werden.

Wir sind überzeugt, dass eine frühe Einbindung von Wissenschaft und Praxispartnern:

  • die Qualität des Projektdesigns verbessert
  • regulatorische Fragen frühzeitig klärt
  • die Akzeptanz erhöht
  • Investitionsrisiken reduziert

Einladung zum Mitgestalten

Wenn Sie Interesse haben, diese Idee weiterzudenken, kritisch zu hinterfragen oder aktiv mitzugestalten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Lassen Sie uns gemeinsam prüfen:

  • Ist der Ansatz technisch tragfähig?
  • Wo liegen potenzielle Schwächen?
  • Welche Messmethodik ist geeignet?
  • Welche Förderkulissen kommen in Frage?
  • Welche Netzstrukturen eignen sich für einen ersten Versuch?

Kontakt

Tirron GmbH
 Initiative „Laufenburg“