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Die Vision hinter „Laufenburg“

Die Energiewende erfordert neue Ansätze zur Netzstabilisierung. Nicht jede Herausforderung muss durch zusätzliche Digitalisierung, Funkvernetzung oder milliardenschwere Infrastrukturprojekte gelöst werden.

„Laufenburg“ steht für ein bewusst einfaches, physikalisch fundiertes und lokal arbeitendes Regelkonzept. Es verbindet statistische Analyse mit robustem Schaltverhalten und nutzt vorhandene Speicherressourcen intelligent aus.

Ziel ist eine stabile, wirtschaftliche und skalierbare Netzunterstützung – dezentral, autark und zukunftsfähig.

Photovoltaik

Ziel der Initiative

„Laufenburg“ ist eine Entwicklungsinitiative der Tirron GmbH zur Stabilisierung von Stromnetzen – ohne Cloud, ohne Funk, ohne zentrale Steuerung.

Das Steuer- und Schaltgerät arbeitet vollständig autark. Es misst direkt an der Netzanschlussstelle Spannung und Frequenz und entscheidet lokal, ob Erzeuger oder Verbraucher ein- oder ausgeschaltet werden.

Ziel ist eine einfache, robuste und wirtschaftliche Lösung zur Entlastung von Ortsnetzen – mit vorhandenen Speicherkapazitäten statt teurer Infrastruktur.

Warum ist das wichtig?

Mit dem zunehmenden Ausbau erneuerbarer Energien, der steigenden Zahl an Wärmepumpen, Elektrofahrzeugen und dezentralen Erzeugungsanlagen geraten viele Niederspannungsnetze zunehmend an ihre Belastungsgrenzen.

Spannungsschwankungen, Transformatorüberlastungen und steigende Leitungsverluste sind die Folge. Klassische Lösungsansätze setzen häufig auf teure Netzausbauten, Regeltransformatoren oder komplexe Smart-Grid-Systeme mit zentraler Datenkommunikation.

Die Initiative „Laufenburg“ verfolgt bewusst einen anderen Weg. Statt auf zentrale Steuerung setzt sie auf dezentrale Intelligenz – dort, wo Energie tatsächlich erzeugt oder verbraucht wird.

Das Funktionsprinzip – verständlich erklärt

Das Steuer- und Schaltgerät wird direkt an der Netzanschlussstelle installiert. Es erfasst die Spannung aller drei Phasen sowie die Netzfrequenz und bildet daraus fortlaufend statistische Mittelwerte.

Über eine 24-Stunden-Analyse mit wochentagsspezifischer Referenzierung entsteht ein adaptives Referenzmodell. Abweichungen vom typischen Spannungs- oder Frequenzverlauf werden erkannt und eingeordnet. Auf dieser Grundlage entscheidet das System, ob flexible Verbraucher zugeschaltet oder abgeschaltet beziehungsweise ob dezentrale Erzeuger aktiviert werden sollen.

Besonders wichtig ist dabei die Art des Schaltvorgangs: Alle Schaltungen erfolgen im Spannungs- oder Stromnulldurchgang. Dadurch werden zusätzliche Netzbelastungen, Einschaltstromspitzen und Spannungssprünge vermieden.

Das System arbeitet vollständig lokal. Es benötigt keine Internetverbindung und ist nicht auf externe Steuerbefehle angewiesen. Parametrierungen erfolgen ausschließlich drahtgebunden und können verplombt werden.

Interesse am Austausch?

Ob Netzbetreiber, Energieversorger, Industrieunternehmen, Kommune oder privater Anlagenbetreiber – wir freuen uns über den fachlichen Dialog.

Tirron GmbH
Initiative „Laufenburg“

Vorteile für Netzbetreiber

Für Netzbetreiber bedeutet die dezentrale Arbeitsweise eine unmittelbare Entlastung des Ortsnetzes. Spannungsschwankungen können reduziert, Transformatoren geschont und Leitungsverluste verringert werden. Gleichzeitig lassen sich Gleichzeitigkeitseffekte vermeiden, da jede Installation eigenständig und statistisch unabhängig arbeitet.

Das System trägt somit dazu bei, kostenintensive Netzausbauten zu vermeiden oder zumindest hinauszuzögern.

Vorteile für Betreiber und Nutzer

Für Anlagenbetreiber, Unternehmen oder private Haushalte bietet „Laufenburg“ eine robuste und manipulationssichere Lösung ohne digitale Abhängigkeit von externen Plattformen. Das Gerät arbeitet lokal, datensparsam und unabhängig von Cloud-Diensten.

Es ist skalierbar und kann bereits bei kleinen Leistungen sinnvoll eingesetzt werden. Gleichzeitig bleibt die Systemarchitektur überschaubar und wartungsfreundlich.